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DEUTSCH: TRAVEL CHARME Kurhaus Binz | Rügen / Deutschland

Wie ihr wisst, endete mein Artikel über meine 2 Besuche im tollen Bergresort Werfenweng der Travel Charme Hotels mit den Plänen, deren Fürstenhaus am Achensee in Tirol zu besuchen... was jedoch leider zu Beginn der Pandemie im März nicht möglich war...

 

Das konnte ich aber nicht den Rest des Jahres auf mir sitzen lassen: Ich erwähnte im oben genannten Artikel auch, dass ich auf dem Weg nach Bornholm / Dänemark extra auf Rügen am Ostseebad Binz vorbeifuhr, um das wunderschöne Travel Charme Kurhaus Binz zumindest einmal von außen zu sehen...

 

 


von da an war ich geflasht und es war glasklar „Ich muss unbedingt in diesem Hotel einen Urlaub verbringen!“ Und so kam es dann zum Glück im September auch :)

SEHR FRÜHE ANREISE MIT BAHN & FLUGZEUG:

Die Reise sollte von meiner Heimat (Luzern in der Schweiz) zuerst nach Zürich an den Flughafen gehen, um von dort nach Hamburg und dann mit einem Mietwagen weiter Richtung Ostseebad Binz zu fahren.

 

Alles begann mit einem Wecker um 4:30 Uhr und wer mich kennt, der weiß, ich stehe nur für gaaanz besondere Dinge zu solch einer Uhrzeit auf und nur, wenn ich richtig gehyped bin :) Ich freute mich also dementsprechend riesig darauf.

 

Mit der Bahn ging es von Luzern nach Zürich, wo ich mich nach dem Sicherheitscheck mit einer Cola dennoch etwas aufwecken musste. Ah noch kurz zum Sicherheitscheck...mit so viel Kamera Equipment, einem GoPro Koffer, der wie ein kleiner Waffenkoffer aussieht, ein Laptop und einer Drohne im Handgepäck, war mir schon klar, dass es zum Auspacken und einer Kontrolle kam: „Schöne Drohne!“ :D Toooooll, dafür habe ich jetzt alles ausgepackt? Als ich dachte, er wollte nur die Drohne sehen, sagte er aber, dass er so viel Elektronik gesehen hatte und einfach nochmal nachfragen musste, was das alles ist.

Jetzt ging es in den Flieger und da ich dachte, man sitzt Corona bedingt auf keinen Fall direkt neben einem anderen Passagier, freute ich mich schon auf meinen großen Platz am Fenster...
falsch gedacht, der Flieger war zwar nur zu 1/3 besetzt, aber ich saß irgendwie in einer Reihe mit 3 Leuten eng auf eng?! Was war da denn los...

 

als ich die Worte „Boarding completed“ hörte, suchte ich mir 3 freie Plätze, verabschiedete mich lächelnd von meinen Sitznachbarn mit den Worten „Liegt nicht an euch! :D“ und chillte mich hin.

Kopfhörer mit Sommermusik, Sonnenbrille auf, aus dem Fenster in den blauen, unendlichen Himmel schauen und dann den Kopf abschalten, um den Urlaub beginnen zu lassen.

 

Wenn bei mir die Urlaubsstimmung und Entspannung bereits auf dem Weg zum eigentlichen Urlaub einsetzt, denke ich mir oft, wie hart es für Leute sein muss, die sich erstens mega stressen, Hektik machen und dann vielleicht noch Flugangst haben...da bin ich so dankbar, dass ich das meist entspannt hinbekomme... Auf dem Rückflug war dies jedoch anders, aber dazu später mehr.

HERZLICH WILLKOMMEN IM KURHAUS BINZ:

Nun kam ich in Hamburg an, holte innerhalb weniger Minuten meinen Mietwagen ab und fuhr voller Euphorie Richtung Binz. Das Navi war an, aber viel kann man auf dem Weg nach Rügen nicht falsch machen und so kam ich dann mit großer Vorfreude auf Rügen und im Kurhaus Binz an. Ich wurde super herzlich und lieb empfangen und begrüßt. Es wartete nun ein genialer Aufenthalt auf mich :)...Das Auto noch flott in der hoteleigenen Tiefgarage geparkt und rein ins Vergnügen.

 

In einer großzügigen und hellen Empfangshalle checkte ich super unkompliziert ein und bekam einen Begrüßungssekt, den ich auf einer bequemen Couch, die um große Palmen herum angeordnet ist, genoss. Als ich nun noch entspannter war, begutachtete ich erst mal das Hotelzimmer.

Es erwartete mich ein sehr schönes und passend zur Bäderarchitektur (das ist der traumhafte Baustil, den die meisten Häuser hier auf Rügen haben) eingerichtetes Zimmer, mit einem lieben persönlichen Begrüßungsbrief, frischem Obst, leckeren Pralinen und Schokofrüchten, wovon ich natürlich sofort ein paar vernichtete :)

 

First things first: Einmal ins Bett fallen lassen und die bequeme Matratze testen...Test mit sehr gut bestanden :)

Kurz den Balkon checken und nun war es Zeit, raus ans Meer zu gehen und das prächtige Kurhaus vom Strand und von der 370m langen Seebrücke zu betrachten.

Wie ihr auf den Drohnen Aufnahmen im Video seht, ist das Kurhaus schlichtweg ein Augenschmaus und passt dort einfach perfekt hin. In erster Reihe direkt mit Blick aufs Meer...unnormal schön und lädt direkt zum Träumen ein.

Man versteht sofort, warum das Hotel schon immer ein Urlaubs-Hotspot war: Es besteht nämlich schon seit über 100 Jahren und hat somit nicht nur einen eleganten historischen Charme, sondern vereint dies mit einer passenden nicht aufgezwungenen Moderne, die es frisch und dennoch geschichtsträchtig wirken lassen.

 

In den Anfängen waren hier bereits Kaiser und bis heute sehr viele Persönlichkeiten mit Rang und Namen zu Gast...und jetzt auch ich :D Spaß, aber man fühlt sich hier wirklich besonders und das vor allem auch durch den tollen Service des Hotel-Teams. Es fehlt einem an nichts und was mir sehr positiv auffiel, ist die persönliche Nähe des Teams zu den Gästen, die einem viel schneller das „Ankommen und Zuhause sein Gefühl“ vermittelt. Und wer dort hinkommt, um für ein paar Tage dem Alltag zu entfliehen, kommt somit viel schneller dazu den Kopf abzuschalten.

 

Und so freute ich mich umso mehr, später nach meinem Strand-Ausflug dann im Kurhaus essen zu gehen und noch mehr zu genießen.

STRAND & UMGEBUNG:

Der Strand bzw. die ganze Bucht erstreckt sich kilometerlang in U-Form vom Kap Arkona und den mächtigen Kreidefelsen über das Zentrum mit Kurhaus und Seebrücke bis an die Spitze weiter östlich kurz vorm Ostseebad Sellin. Dies macht es zu einer sehr gut geschützten Bucht was Wind, Wellen und Wetter angeht.

Es war Ende September und es herrschten Temperaturen um die 20-22°C.

 

Da ich noch recht platt war von meiner Reise, setze ich mich, nachdem ich die Seebrücke begutachtet hatte, einfach in den Sand, schaute in die Ferne übers Meer und hörte den Wellen zu.

Nach den Eindrücken der Seebrücke, meinen Drohnenaufnahmen, am Meer mit den Strandkörben und Wellenrauschen im Ohr, ging es nun zum Essen ins Hauptrestaurant des Hotels.

Es gibt neben diesem Restaurant noch ein mega leckeres Steakhaus des Hotels, in dem ich natürlich auch später noch war. Zudem gibt es die Kakadu Café Lounge & Bar, in der man neben leckeren Cocktails auch feine kleine aber auch große Snacks wie Burger und Pommes bekommt.

 

An der Rezeption kann man ganz einfach für diese Restaurants einen Tisch reservieren, für die Bar ist das nicht erforderlich. Ich vergaß das Reservieren natürlich auch mal komplett :D... Typisch ich, aber man organisierte für mich an der Rezeption immer noch etwas, sodass ich stets einen Platz und leckeres Essen bekam.

Das Corona Konzept des Hotels ist auch super umgesetzt und so hat man neben den allgemeinen Sicherheitsnormen, bestimmte feste Uhrzeiten, zu denen man essen gehen kann, damit sich erstens die Anzahl an Gästen aufteilt und man zweitens nicht stets ein Kommen und Gehen hat, sondern weniger Gäste, die zur selben Zeit ihr Essen genießen können. Und das brachte auch eine gewisse entspannte Ruhe in das Restaurant.

FOOD, FOOD, FOOD & NOCHMALS FOOD:

Nun zum Wichtigsten, dem Essen. Ich aß ein 4-Gänge Menü und es begann mit Crêpes-Röllchen vom Lachs, gefüllt mit Wasabicreme. Gefolgt von einer Rüganer Kartoffelsuppe mit Bacon-Croûtons und Lauch...was für ein genial schmackhafter Auftakt :) und genau in der richtigen Menge, nicht zu viel und nicht zu wenig, um heiß auf den Hauptgang und Nachtisch zu sein.

 

Der Hauptgang war nun nochmal leckerer, gebratenes Schollenfilet mit Dill-Petersiliensauce, Kräuterrisotto und Tomaten-Lauch Gemüse. Ein Gedicht!!! :)

Dazu genehmigte ich mir einen Sauvignon Blanc aus meiner ehemaligen Heimat Baden-Württemberg. Ich fing mit einem Glas an, da ich dachte eine Flasche ist zu viel. Am Ende war der Wein aber so gut, dass ich 3 Gläser (oder vllt auch mehr) zum Essen trank :D

 

Vor meinem Nachtisch kam dann die Bedienung und fragte erstens, ob man eine kleine Pause machen möchte oder direkt weiter essen und ob man zum oder nach dem Nachtisch noch einen Digestif möchte.

Ich lies mich ein wenig beraten und bestellte einen Apfelschnaps der Insel Rügen, der aus Apfelsorten hergestellt wird, die so eigentlich nicht mehr angebaut werden, sogenannte alte Sorten. Das war definitiv die richtige Wahl :) und harmonierte perfekt mit meinem Waldbeer-Vanille Kuchen mit Eis und Physalis.

DEN ALLERBESTEN GIN TONIC GIBT'S IN DER KAKADU BAR:

Ich war somit mehr als gut genährt, glücklich und angenehm müde, aber noch nicht bereit fürs Bett. So musste ich natürlich noch in die Kakadu Bar, von der ich aus Erzählungen hörte, dass dort in den 1920er Jahren richtig wilde Partys gingen.

 

Natürlich war es entspannt dort und die Highlights neben den leckeren Cocktails, sind mit Sicherheit die Skills des Bar Chefs Matthias Raab. Ich war schon in vielen Bars aber noch nie habe ich jemanden gesehen, der nicht nur so sehr sein Handwerk versteht, sondern mit unglaublich viel Herzblut dabei ist und das lebt, was er da tut.

 

Als kleines Beispiel: Der außergewöhnlich ausschauende Cocktail in meinem Video und hier auf dem Bild ist eigentlich „nur“ ein Gin Tonic, der gerne mal einfach mit dem Mixen zweier Komponenten und Eis gemacht wird, was auch vollkommen okay ist. Aber nicht bei Matthias, hier war neben dem lokalen Gin direkt aus Rügen, einem vorgekühlten Glas, extra großen Eiswürfeln, damit der Drink nicht verwässert, sogar das Tonic Espuma (der cremige Schaum auf dem Cocktail) selbst von ihm angesetzt, die Trockenscheiben der Limone & Orange selbst gedörrt und das Topping mit den, durch einen Brenner live vor meinen Augen entzündeten ätherischen Ölen der Limonen Schalen verfeinert.

Heftig oder? Schaut es euch im Video an... Das nenne ich hingebungsvoll und genial... schlichtweg schön zu sehen, wenn jemand so für das brennt, was er beruflich macht. Da könnten sich viele eine (Zitronen-)Scheibe davon abschneiden! <3

 

So, nun ging ich mehr als zufrieden ins Bett und war erstaunt, wie super ein erster Tag in einem Hotel ablaufen kann. Nach all dem war ich bereits jetzt gespannt auf das Frühstück und den Tag am Strand. Ich schlief wie ein Baby...

EIN TAG AM STRAND & DEN KREIDEFELSEN:

Am kommenden Morgen machte ich mich fertig und chillte vor dem Frühstück dann noch kurz auf dem Balkon, da das Wetter entgegen der Vorhersage sehr gut mit Sonnenschein startete.

 

Zum Frühstück teste ich alles durch, das mich am reichhaltigen Buffet an Essen anlachte. Dazu gab es schon jetzt einen kleinen Prosecco und einen Cappuccino mit feiner Crema.

 

Als ich mit Brötchen, Ei mit Bacon, Räucherlachs mit Meerrettich, einem Croissant und weiteren Leckereien durch war, musste ich unbedingt noch einen süßen Pancake mit Nutella und eine kleine Apfeltaschen probieren. Ihr seht schon, wo auch bei den anderen Blog-Artikeln meine Prioritäten liegen...nämlich beim puren Genießen und Relaxen :)... oder in anderen Worten: Essen :D

Gestärkt ging es dann für mich raus an den Strand, wobei das Wetter sich immer mehr mit Wolken zeigte und ein starker Wind aufkam. Durch den Wind erhoffte ich mir aber die Chance, dass die Sonne dennoch ab und zu mal durchschaut. Später war das dann auch mein Glück und ich erwischte eine ganz kurze Phase Sonne ohne Wind, als ich die Drohne dringend fliegen lassen wollte, um ein paar schöne Aufnahmen der Kreidefelsen zu machen.

 

Doch bevor es dorthin ging, machte ich einen langen Spaziergang am Strand, schaute den Wellen zu und wanderte zwischen Dünengras und Strandkörben in die Ferne.

Dabei überlegte ich mir, ob ich die Kreidefelsen mit dem Auto und einer anschließenden langen Wanderung, oder mit dem Bus oder von der Seebrücke aus mit dem Schiff besuchen möchte.

Die erste Variante lag mir bis dahin am nächsten, aber entschied mich dann aus zeitlicher Sicht und wegen des Wetters für die Schifffahrt. Ich hatte nämlich danach vor, noch in den sogenannten Puria Spa des Hotels zu gehen, um dort vor dem leckeren Essen im Steakhaus, in Sauna, Whirlpool und Co zu entspannen.

So machte ich mich auf, vom hintersten Eck des Strandes wieder zurück zur Seebrücke und nahm bei Wind und Wetter das Schiff Richtung Kap Arkona.

Während der Fahrt unterhielt ich mich blendend mit einer netten Frau aus Berlin und vernachlässigte leider die Aufnahmen. Aber da das Wetter langsam besser wurde, wusste ich, dass ich noch eine Chance auf tolle Aufnahmen bekommen werde.

 

Und so passiere es glücklicherweise auch und ich konnte für einen kurzen Moment meine Drohne starten und bei leichter Sonne und weniger Wind zu den Kreidefelsen am Kap Arkona fliegen. Man wird aber schon sehr erstaunt angeschaut, wenn man auf einem Schiff schnell mal eine Drohne aus der Hand startet und auch auf der Hand wieder landet. Ich mache das eh meist so, dass ich sie schnell starte und erstmal wegfliege, dann hört und sieht man sie nicht mehr (also ich schon auf dem Bildschirm). Denn sonst wird man immer gleich dazu befragt und alle schauen her, was mich dann schnell aus der Ruhe bringt. Vor allem, wenn man sich auf schöne und teils auch riskante Aufnahmen konzentrieren möchte.

 

Auf der Seebrücke war das auch so, als ich am Vortag aus 400m Entfernung unter der Brücke durchfliegen wollte. Ich ließ es dann lieber :D und unterhielt mich normal weiter, denn eine schwimmende Drohne wäre nicht so schön gewesen.

PURE ENTSPANNUNG IM PURIA SPA:

So ging es dann auch wieder zurück mit dem Schiff zu jener Seebrücke, auf der auch Maskenpflicht herrschte. Von dort aus ging ich dann aufs Zimmer, um direkt in den Wellness Bademantel zu schlüpfen und mich ab in den Puria Spa zu begeben, der komfortabel über den Aufzug erreichbar ist.

 

Dort angekommen wird man erstmal entspannt begrüßt und kann sich mit Handtüchern ausstatten.

Schon der erste Raum ist in ein zartes bläuliches Licht mit orangenen Akzenten gehüllt und man findet schon hier diverse bequeme Sitz- und Liegemöglichkeiten.

 

Läuft man weiter hinein, so kann man in die Poollandschaft mit Whirlpool & großem Schwimmbecken oder zu den Saunas und Dampfbädern gelangen.

 

Ich begann mit den Pools. Diese sind liebevoll geschwungen designed und haben den Touch eines ägyptischen Bades, was einen sofort in Verbindung mit dem sanften Licht und warmem Wasser, in eine besondere Stimmung eintauchen lässt.

Ich probierte alles aus, schwamm auch mal kurz raus in die Freie, chillte dann im warmen Whirlpool und auf einer bequemen Liege.

Ich vermisste lediglich ein wenig die Wärmeliegen des Bergresorts, die ich im anderen Artikel so sehr lobte :D da ich dort so oft einschlief.

Nun begutachtete ich die Saunalandschaft und brutzelte in mehreren Gängen bei 100°C in meiner finnischen Lieblingssauna, um mich anschließend immer mit eiskaltem Wasser abzuschrecken :) Es gibt nicht vieles, das so entspannend und zu gleich so belebend ist. Wahnsinnig gut!

 

Aufgrund von Corona Sicherheitsmaßnahmen waren die Dampfbäder geschlossen und der Whirlpool auch auf „Sparflamme“, da so einem Verbreiten und Strömen der Luft entgegengewirkt wird. Die Saunas mit höheren Temperaturen waren aber alle geöffnet. Da ich jedoch die meiste Zeit den Puria Spa komplett für mich alleine hatte, tat dies meiner Freude keinen Abriss. Ich bin eh immer süchtig nach der finnischen Sauna :)

 

Als ich schon fast durchgebraten war, erinnerte ich mich an meinen baldigen Besuch im Steakhaus :D und so machte ich mich auf dem Zimmer fertig und besuchte jenes Schlemmerparadies. Wahrscheinlich war ich genauso Medium

Rare wie dann mein Steak :P

DAS STEAKHAUS:

Ich nahm als Vorspeise eine Rinderconsommé und als Hauptspeise ein Entrecôte mit Speck-Bohnen, Steakhaus Fries und Kräuterbutter.

Leute was soll ich sagen...schaut euch das Bild hier an... Viele wissen, dass ich schon immer leidenschaftlich gerne koche und echt vieles gerne esse aber Steaks extrem liebe. Dieses Steak wurde perfekt medium rare gegrillt, es hatte ein erstaunlich weiches, holziges und rauchiges Aroma vom Grill, so dass es dennoch den besonderen Geschmack des Fleisches im Inneren hatte und unglaublich zart war :) Man benötigte fast kein Messer und es zerging quasi auf der Zunge. Ein Traum...

 

Das ganze Festmahl wurde dann mit einer Crème Brûlée und einem Williams Christ Schnaps von bereits erwähnter besonderer Destille auf Rügen abgeschlossen.

Ich war einfach nur happy und müde vom feinen Essen, der großen Portion Wellness und dem gemütlichen Strandspaziergang.

Dennoch ging es kurz auf einen kleinen „Absacker“ und nette Gespräche in die Kakadu Bar :) bevor ich wie ein Stein ins Bett fiel.

 

DER LETZTE GANZE TAG IN BINZ:

Ich muss gestehen, am nächsten und zugleich letzten ganzen Tag, gestaltete ich mir einen komplett entspannten Tagesablauf ohne viel zu unternehmen und ohne Kamera, :P da ich einfach komplett im Chill-Modus war.

Ich schnitt noch das Drohen-Video aber dann relaxte ich nach dem Frühstück nur draußen am Meer, war im Puria Spa, genehmigte mir einen Burger und diverse Cocktails in der Kakadu Bar.

Am Abend traf ich dann noch ein paar Leute, die ich im Hotel kennenlernte :) und hatte eine sehr entspannte Zeit, die dem letzten Abend noch die Kirsche auf dem Sahnehäubchen aufsetzte :)

 

Ich lernte auch einige Leute des Hotel-Teams nach ihrer Arbeit kennen, was nochmal eine schöne Erfahrung war und mir zeigte, dass es schlichtweg herzliche Leute sind, die dort arbeiten.

Macht bitte weiter so!

ABREISE & CHAOS AM FLUGHAFEN:

Nun ging auch leider der letzte Tag zu Ende und ich wollte am nächsten Morgen gar nicht abreisen, sodass ich mir extrem viel Zeit beim Frühstück ließ, dann sehr gelassen packte und erst Punkt 11 Uhr auscheckte. Ich durfte dann aber noch meinen Mietwagen in der Garage stehen lassen und ging zum Strand, um nochmal alles wirken zu lassen, die letzte Meeresbrise einzuatmen und mich zu verabschieden...

 

AAABER auch wenn ich reichlich Zeit hatte bis zu meinem Flug, hätte ich nicht so trödeln sollen :D

 

Ich war perfekt in der Zeit, als ich losfuhr und es hätte auch der ein oder andere Stau kommen können, ich war gewappnet. Aber eben nicht auf einen Super-Stau xD

 

Bis kurz vor Hamburg lief es sooo gut und dann zack, nichts ging mehr und ich kam 15min bevor das Gate schließt an der Mietwagen Rückgabe an...

Zum Glück war der Mitarbeiter mega kooperativ und sagte: “Wirf den Schlüssel einfach rein, vergiss nichts und wir machen alles!” -> Tausend Dank nochmal :)

 

Ich rannte zur Gepäckaufgabe, aber mein Koffer konnte nicht mehr angenommen werden: "Sie sind zu spät, rennen Sie zur Sicherheitskontrolle, werfen Sie alle Flüssigkeiten über 100ml weg, bezahlen Sie dann am Gate eine Strafe / Nachzahlung und der Koffer darf vielleicht mit ins Flugzeug!"

Toll, ich hatte ein teures Parfüm in meinem Koffer, eine Menge anderer Dinge und dann sollte ich auch noch eine "Strafe" bezahlen... zum Glück war das Parfüm erlaubt oder sie haben es nicht gesehen, da nur mein Haarspray & Rasierschaum in den Abfalleimer geworfen wurden. Zuerst dachte ich, dass fast alles direkt in den Mülleimer wandern würde.


Aber in diesem Moment war mir das auch egal, ich musste ja noch rechtzeitig zum Gate kommen :D 
Und wer schon mal in Hamburg am Flughafen war, der weiß, was das heißt: Man rennt eigentlich unnötig gefühlt erstmal 1000km in eine Richtung, um dann zur Sicherheitskontrolle wieder zurücklaufen zu müssen und danach dann wieder den gleichen Weg (nur eben hinter der Kontrolle) zu den Gates erneut zurück zu rennen... oh maaaaaan.

 

Wie auch immer, ich schaffte es auf die letzte Minute in den Flieger, nachdem ich noch Witze mit dem Mann der Fluggesellschaft machte, der (scherzhaft) meinte “So eine Nachzahlung freut uns natürlich :D Vor allem von einer so schönen Kreditkarte.”

Ich bekomme so oft Komplimente für das Aussehen dieser Karte, da fühle ich mich manchmal schon vernachlässigt, was Komplimente angeht xD

Doch hey, ich hatte es geschafft und war auch trotz des kurzen Chaos und Rennens mit Maske, wieder so entspannt wie zuvor, als ich im Flugzeug über den Wolken dem Mond beim Aufgehen zuschaute.

 

BIS BALD & FAZIT:

So kam ich dann auch bei Mondschein am Vierwaldstättersee mit der Bahn in Luzern an und musste mir bei diesem Anblick zuhause noch ein kleines Glas Wein auf der Dachterrasse genehmigen, um diesen wundervollen Urlaub nochmal zu reflektieren und zu feiern.

 

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass auch wenn es ein kurzer Urlaub war, es sich anfühlte wie die doppelte Zeit. Dies war mit Sicherheit nur durch die genial entspannte Stimmung und die tollen Mitarbeiter im Kurhaus Binz möglich.

 

TAUSEND DANK AN DAS GANZE TEAM DER TRAVEL CHARME HOTELS & VOR ALLEM AN ALLE MITARBEITER HIER IM KURHAUS BINZ! <3

Ich konnte mich einfach fallen lassen und es wirkte sofort vertraut ohne, dass man sich um irgendetwas kümmern musste. Okay um die Tisch-Reservierung, die ich (jetzt kann ich’s ja sagen) mehr als einmal vergaß, weil ich so relaxt war. Danke nochmal an die liebe Ann-Christin für deine Geduld und Hilfe :)
 Es klappte dank dir dennoch alles perfekt. Ich hatte einen rundum gelungenen Aufenthalt in einem sagenhaft modernen und tollen Hotel, das dennoch seinen historischen Charme seiner Tradition und Geschichte versprüht!

 

Ich werde auf jeden Fall nochmal kommen und diesmal nicht alleine :)

Bis bald, bleibt gesund & haltet durch in dieser doch schwierigen Zeit!



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